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Über den Krieg forschen.

Es schlägt sich gelegentlich der Vergleich eines Windes, einer kräftigen Brise, die über einen faulen See hinweggeht, das Wasser wieder auffrischt, neues Leben weckt, stellt man die Frage nach dem Sinn eines Krieges. 

Max Beckmann, Sea with a Large Cloud,1943

Wie romantisch. Der Grund des Sees muss aufgerieben werden: Krieg; alle Fragen der Existenz und des Glücks werden neu gestellt. Zerstören, um Neues zu erschaffen. Kriegerische Auseinandersetzungen in dem Moment, in dem Sie wüten, kreieren die Hölle auf Erden. Auf lange Sicht haben Kriege die Welt sicherer und reicher gemacht, meint der der Historiker Ian Morris, in seinem Buch: Krieg – wozu er gut ist.

Der dunkle Kontinent

Zwischen 1500 und 1800 zählte Europa, der dunkle Kontinent, 443 Kriege und mindestens 1071 große Schlachten. Eine mörderische Bilanz. Verheerende Kämpfe voller Illusionen, und Irrtümer, angepeitscht vom lauten Zorn schon von der Wiege auf, kosteten Millionen das Leben, leerten ganze Landstriche bei Nacht, verwandelten Familien in Waisen. Europa glich damals einem Massengrab. Der Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung, der Wunsch nach Größe und Wahn, mündete in rauer Verrohung, anmaßendem Eifer und hochgezüchteten Idealen ohne Kontrolle, die gebündelt abgefeuert, permanent Großmachtgelüste bei Eliten entfachten.

Jan Matejko – Battle of Grunwald, 1878.

Neigt doch der Mensch von Natur aus zu Archetypen und Mustern. Ein ständiges Streben danach die Natur zu verbessern, sich einem vermeintlichen Ideal anzunähern, einer Perfektion welche das Alltägliche übersteigt. Die Befriedigung eines wesentlichen Bedürfnis. Es berührt uns im Innern, hebt uns für einen Augenblick über uns selbst hinaus, sodass Menschsein intensiver erfahren wird, die Sehnsucht weckt, man käme in Kontakt mit tieferen Strömungen des Lebens.

Da sprach Kein zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Feld waren, erhob sich Kain wieder seinem Bruder Abel und schlug ihn tot. Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.

Genesis 4, 2. 8-10

Gemeint ist das Bedürfnis, was Mensch oft in der Kirche sucht, im Sex, in Drogen oder eben im Krieg.

Steckt Krieg in uns? Die drei Gehirne

In den Weiten der Gehirnmasse gibt es etwas, das nennt sich „altes Gehirn„. Der Mensch erbte es von Reptilien, die sich vor 500 Millionen Jahren aus dem Urschlamm heraus kämpften. Ihnen wohnten wenige Instinkte bei, den Sie waren nur aufs Überleben aus, motiviert von Mechanismen und Impulsen wie: Fressen, Flucht, Fortpflanzung. Bedrohungen abwehren, um Futter kämpfen, Sicherheit garantieren, Gene weitergeben. Später im Laufe der Geschichte entwickelte sich rund um dieses Reptiliengehirn das limbische System, wie es die Neurowissenschaft nennt, und die daraus entstandene Fähigkeit Empfinden für andere Wesen zu fühlen. Empathie ist jedoch auch dem Grad des persönlichen Willen unterworfen. Ein dritter Teil des Gehirns, das sogenannte Neocortex, entwickelte vor etwa 20.000 Jahren, und leitete die letzte Stufe der Modernisierung ein. Im Neocortex siedelten sich Kräfte des Verstandes und der Selbstwahrnehmung an. Kräfte, die uns daran hindern, instinktiv primitiveren Leidenschaften nachzugehen. Im Prinzip wurden die Menschen, dank dieser dritten Entwicklung des Gehirns, zu dem was sie heute sind, im ewigen Kampf mit sich selbst, ständig unterworfen einem wilden Treiben dieser drei Gehirnareale.

Bloodlands als Konsequenz

Time 100 most influential Photos: Serb kicking a Muslim woman who had been shot by Serb forces. By Ron Haviv, 1992 Bosnia.

Entstammend der Logik weniger Generäle, welche wiederum blind den Lippen ihrer Kaiser folgen, verloren durch schlechte Planung innerhalb weniger Tage Tausende das Leben. Im Verlauf eines Jahres Millionen. Männern im besten Alter verheizt auf den Killing Fields Europas. Nicht zu vergessen das im Krieg unausgesprochene Leid der Zivilbevölkerung. Frauen, Kinder, Greise, jene, die schon schwach zur Welt kamen, müssen nun bitterlich herhalten, ausgesetzt dem Grauen, einer unmenschlichen Strategie auf das kein Wort der Welt imstande wäre, eine passende Beschreibung zu finden.

Francisco Goya, The Third of May 1808, 1814

„Der Krieg wird niemals zu Ende sein, solange noch eine Wunde blutet, die er geschlagen hat“

Berthold Brecht

Krieg in der Moderne

Die Mode der unblutigen Kriege

Im Europa des 18. Jahrhundert hatte man von blutigen Kriegen die Nase gestrichen voll. Es läutete das Zeitalter der Aufklärung ein, die Moderne gab dem Kontinent den Takt der Zeit vor. Selbstverständlich pflegte man weiterhin die Kunst der Kriegsführung und glänzte mit überlegener Waffentechnologie, allerdings setzte man bei aufflammenden Konflikten primär auf Diplomatie. Weg von primitiven Schlachten, weg vom Sinnlosen verheizen. Blutig geführte Schlachten galten als sinnloses Unterfangen, als das Ergebnis falscher Entscheidungen, falscher Schlussfolgerungen, einiger weniger Generäle. Schluss damit. Bevorzugt wurde die Feder, der blutige Degen verschwand jetzt.

Art der unblutigen Kriegsführung: Schlacht bei Francavilla. Spanier gegen das Heilige Römische Reich. Truppenstärke: 29.000 – 21.000, Verluste: 2000 – 3100.

Letzter Ausweg Diplomatie

Diplomatie gewann an Verantwortung und Einfluss. Ihr erarbeitetes Fazit hatte Gewicht. Und keimten gelegentlich mal Kriege doch mal auf, setzte man auf moderne Strategie. Geschicktes Manövrieren der Truppen, etwa um die gegnerischen Nachschubwege abzuschneiden, den Gegner dadurch handlungsunfähig zu machen und Aufgabe zu erzwingen.

Honoré Daumier – Two Drinkers. N.d., between 1860 and 1864

Dank effizientem System der Versorgungslager waren Truppen überall mit Wichtigstem jederzeit versorgt. Eine Art Just-in-time Beschaffung. Diese Fortschritte in der Kriegsführung, wie auch in der Organisation, brachte über Europa eine Zeit der Ruhe, eine Zeit zum Durchatmen, wohl wissend dieser kurzen Phase steht ein plötzliches Ende vor, den in Frankreich bereits, entbrannte der Geist der Revolution aus der Flasche.

Grauen der Bloodlands: Napoleon

Napoleon I., Bonaparte war kein Anhänger der unblutigen Konflikte, vertrat er doch als erster selbst ernannter Kaiser Frankreichs den Standpunkt: „Soldaten sind dazu da, um verbraucht zu werden.“.

Kaiser, Kriegsherr und Eroberer -Napoleon I. Diagnose: Persönlich- keitsstörung.

Warum nicht ganze Heere verheizen, um aus der alles entscheidenden Schlacht als Sieger hervorzutreten? Ein Held der Französischen Revolution, die im Sommer 1789 begann. Der junge Kriegsherr gewann Schlachten und führte letztlich zum Sturz der Regierung und somit im Jahre 1799 zum Ende der Revolution. Napoleon krönte sich zum ersten Kaiser Frankreichs. Ein Genie, mit Vorliebe Material zu verheizen, dass wiederum so gar nicht dem Wesen eines Genies entspringt. Das Antlitz eines Kaiser mit Verdiensten als Kriegsherr und Eroberer, eines Emporkömmlings, ist zurecht mit Vorsicht zu genießen, gilt er doch als mittelmäßige Persönlichkeit seiner Zeit. Eine Persönlichkeit, die zerfressen von Ehrgeiz und Stolz, Europa dominierte, ihren Werdegang auf lange Zeit beeinflusste.

Strategie der Beschleunigung

Der selbst ernannte ‚Sohn des Glücks‘ bevorzugte schon immer die Idee der Entscheidungsschlacht, er pflegte, veredelte diese und gab ihr eine zentrale Stellung rund um seine Strategie der Eroberung. Dabei schöpfte Napoleon die Möglichkeiten, welche sich zur damaligen Zeit aus revolutionären Erfindungen für ihn ergaben, und setzte diese geschickt um in eine Strategie der Beschleunigung aller Dinge. Der Revolutionsgeneral vermochte es seine Truppen eifrig hin und her zu bewegen, schnell neue Divisionen aufzustellen, spitzte das Maß der Mobilisierung auf ein hohes Level, welches Europa zuvor, so noch nicht erblickte.

Goya – Scene of War – ca.1808/12

Revolution in der Kriegsführung

Er nutzte wie kein anderer den Raum, suchte die Vorteile darin, lenkte und hielt die Truppen geschickt zusammen, schöpfte Vorteile, um im entscheidenden Augenblick zuzuschlagen. Seinen Feinden war Napoleon fünf Schritte voraus. Seine unmenschliche Willenskraft zeigte sich auf dem Schlachtfeld; in Form ausgeklügelter und abgestimmter Angriffstaktik: schnelle Verfolgung, schneller Nachschub, Zerstreuung des Gegners. Möglichst keine langen Pausen zwischen den Gefechten. Schwache, verbrauchte, sowie gefallene Soldaten wurden rasch durch frisches, gut ausgebildetes Personal ersetzt. Ein perfektes funktionierendes System besonders im Detail: So beauftragte er seine Ingenieure dazu, möglichst astreine gerade Straßen zu bauen, der Vorteil zu Beschleunigung sollte voll und ganz ausgenutzt werden. Sobald ein geführtes Gefecht fast gewonnen war, der Feind im Geplänkel zerstreut wurde und die Rettung im Davonrennen suchte, wies Bonaparte seine Generäle an, rücksichtslos den Gegner immer weiter zu verfolgen, diesen schließlich zu überholen, und im finalen Schlussakt, auf dessen eigenem Territorium vor den Toren seiner Hauptstadt, endgültig zu vernichten.

Taylor Marie McCormick, Alice in the Hous

Am Ende stand er, thronend auf weißem Pferd, der geniale Macher, bereit dem Feind endlich den seligen Frieden zu diktieren. Vergessen wir nicht, der Kaiser urteilte oft nur nach dem Auge, feilte an seiner Strategie kontinuierlich und aktualisierte permanent den erworbenen Erkenntnissen nach. Es war eine Leidenschaft, wie sie im Theater zu beobachten ist, so sehr liebte Napoleon den Krieg, seine Hingabe zum Gemetzel, dass er gekonnt einem Höheren Gut, die katastrophalen Folgen seines Schaffens, diesem Gut, als zum Wohle der Nation unterordnete.

Der Glanz des Imperators

Sein Mythos, die Legendenbildung, liegt in dem wachen Geist der Französischen Revolution, welche Bonaparte für sich zu nutzen wusste, dieser lebendiger Enthusiasmus, dessen Ziele: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die hinter der Idee verborgenen Chancen, ein normales Leben in Würde zu führen, die Möglichkeit diese Chance sofort in die eigene Hand zu nehmen, loszumarschieren, vollendete Tatsachen zu schaffen, inmitten einer Welt der grenzenlosen Ungerechtigkeit. Diesen Geist bei seinen Truppen immer wieder neu zu erwecken, Höchstleistungen bei den Männern zu entfachen, Sieg um Sieg zu erlangen, dies verstand Napoleon als Meister der Motivation, die Truppen voller Eifer in die schon gewonnene Schlacht zu führen.

Napoleons Rückzug aus Moskau, Adolf Northern (1828–1876)

Europa was wurde dir angetan

Die Folgen für Europa aufgrund der Niederlagen Napoleons waren weitere Kriege in der Zukunft. Es bildete sich ein Nährboden, auf dem die Ideologie des Nationalismus wunderbar gedeihen konnte, was wiederum die Idee des europäischen Gedankens zu dieser Zeit erheblich schwächte. Übrigens war dieser Grundgedanke eines friedlichen Europa Napoleon nicht fremd, es gab stille Sympathie, zwar mit Abstand, aber Sie war da, der Kaiser würde sich, vermuten Historiker, mit dieser Idee sogar anfreunden, das geht den Erkenntnissen eines Gesprächs nach zwischen Goethe und Napoleon.

Vom Wahn: ein verwirrter Geist 

Der Imperator drückte dem Kontinent seinen Willen auf. Es verstrich reichlich Zeit bis Preußens Kriegsdenker und Schlachtenplaner endlich ein passendes Mittel, dem Wahnsinns Kaiser entgegenstellen konnten. Doch es war zu spät. Der Macher feierte als Sieger etlicher Schlachten die Herzen der Völker. Sein Einfluss und Machtgewinn, sein Status als genialer Kriegsherr, formte bei der Bevölkerung eine Legende. Doch die Fassade des Kaisers bröckelte. Die Laune schwank und mit ihr die Kraft und das Geschick große Taten zu vollbringen. Seine zuvor geschätzten eindrucksvollen Attribute wie Willens-, Entschluss- und Widerstandskraft, waren plötzlich weg. Verloren Ihren Biss. Der einst mächtige Kaiser der Revolution glich nun einem verwirrten Geist geplagt von Schmerzen, Krankheiten sowie einem immer lauter werdendem Wunsch nach Ruhe.

Asger Jorn, Ainsi on s’Ensor, 1962. Oil on canvas

Die zum Problem sich entwickelte fatale Passivität, seine Krankheit, und etliche politische Fehlentscheidungen, prägten das Bild des zornigen Tyrannen, immer gereizt, und dank Diagnose, einer Persönlichkeitsstörung unterworfen. Es erlosch das Licht seiner Genialität.

Kriegsführung und Taktik

Von Clausewitz: Verbegrifflichung des Krieges

Stanley Kubrick – Boxing at the Police Athletic League, New York, late 1940’s

Der Intellektuelle in Uniform. Ein Denker des Krieges. Carl von Clausewitz (1780 – 1831) im Dienste Preußens im Kriegsministerium. Anhänger eines systematischen Denkens nach kantischem Schema. Nicht zustillender Geist mit innigem Hang zum Wesen der Strategie und Taktik bei Auseinandersetzungen. In seinem einzig veröffentlichtem Buch „vom Kriege“ versucht er die Art einen Krieg zu führen, einzuordnen, zu kategorisieren und mit definierten Begriffen zu benennen. Das Werk ist schwer zu begreifen, im Stile der damaligen Zeit verfasst, dennoch sind die darin formulierten Erkenntnisse prägend, ergeben sich aus ihr die Definition des Krieges, die Art, die Ziele, die Strategie und Taktikführung sowie das Gewicht der Feder und des Degens, der Diplomatie und Politik. Das Buch sticht heraus, ist wegweisend, weniger Lektüre für Generäle, viel mehr etwas Allgemeines, weshalb heutige Geister dieses Werk vorziehen zu lesen.

Carl von Clausewitz 1780-1831

Wann vom Krieg sprechen?

Laut von Clausewitz beginnt ein Krieg nicht erst mit dem Angriff durch den Angreifer, denn der Angreifer begreift sich als friedlich, wenn man sich ihm fügt und ergibt, hat man ein Leben als Sklave, aber man lebt immerhin noch. Stattdessen sprechen wir offiziell erst dann vom Krieg, wenn der Verteidiger die Waffen ergreift und kämpft. Nach von Clausewitz verteidigt er nicht seinen Besitz, sondern erhebt empor den Kampf als absolutes Mittel in der Situation.

LIKUKULENGUE. Mask and costume from the Chokwe of Zambia. Photo by Francois d’Elbee

Erinnern wir uns kurz zurück, als Hitler 1938 in die Tschechische Republik eingefallen ist, im sogenannten „Sudeten-Feldzug“, ohne erheblichen Widerstand der Tschechen. Ein paar Monate später zerschlug Hitler auch den Rest der Tschechischen Republik, ebenfalls ohne auf Widerstand zu treffen. Nach Clausewitz hat kein Krieg stattgefunden. Weswegen der II. Weltkrieg erst offiziell mit dem Überfall auf die polnische Republik und mit dem Widerstand der Polen am 01. September 1939 beginnt.

Der kleine Krieg

Mao Tse Tung, der große Vorsitzende, setzte bei seiner Strategie auf die Entschleunigung. Ein Gegenentwurf zur Napoleons Strategie der Beschleunigung. Mao ging nämlich durch den Kopf, wie man trotz der Infrastruktur eines rückständigen Landes modernen Armeen, wie der von Japan, Parole bieten kann. Er kam zu der Auffassung, dass es am besten wäre, den Krieg einfach auszuhalten. Gewissermaßen versuchte er aus einer Schwäche eine Stärke zu machen. Zur Erreichung dieses Ziels bemächtigte er sich der Zeit und nutzte diesen Faktor als strategische Ressource für sich. Über Sieg oder Niederlage, entscheidet also die Fähigkeit den Krieg so lange es geht auszuhalten. Die geografische Lage Chinas begünstigte Maos Strategie. Japans Armee, waffentechnisch und organisatorisch haushoch überlegen, bekam es mit einem sogenannten kleinen Krieg zu tun, ganz im Stile der Partisanenkämpfe oder der Guerilla Taktik. Voraussetzung einen kleinen Krieg gegen den Großen zu führen, ist eine hohe Bereitschaft in der Bevölkerung den Krieg über einen längeren Zeitraum zu ertragen.

Egon Schiele – Bare Tree behind a Fence, 1912

Niedergang des Rittertums

Während des Hundertjährigen Krieges waren die Bogenschützen die englische Wunderwaffe gegen die schwer gepanzerten und zahlenmäßig deutlich überlegenen Ritterheere Frankreichs. Erwähnenswert sei hier die Schlacht bei Crecy. Dieses 1346 stattfindende Aufeinandertreffen wurde durch den Pfeilhagel der langen Bogen entschieden. Die am Himmel auftauchenden 15.000 Pfeile ergossen sich wie Hagel auf die heranstürmenden Franzosen. Das Feld war schnell übersät mit Leichen. Die Ära der Ritter war besiegelte, das Zeitalter der Distanzwaffen wurde nun ausgerufen. Noch Jahrzehnte nach dieser Schlacht rächten sich die Franzosen grausam. Gefangenen englischen Bogenschützen schnitten sie den Zeige- und Mittelfinger ab, zur Sicherheit, damit sie nie wieder die Sehne eines Bogens ziehen konnten.

THE BLACK PRINCE AT CRÉCY, 1888 -Julian Russell Story

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