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Bosnia – Kriegsverbrechen gegen frauen

Folgende Schilderung einer fünfunddreißigjährigen Muslimin aus Ilijaš veröffentlichte die kroatische Zeitung „Novi Vjesnik„:

>>Die Serben brachten mir den Hass bei. Seit zwei Monaten gibt es nichts  mehr in mir, weder Schmerz noch Bitterkeit, nur Hass. Du fragst, was sie mit mir angestellt haben? Sie haben vor meinen Augen meine Mutter vergewaltigt, meine gute wunderschöne Greisin. Wo immer ich gehe, spüre ich den Duft meiner Mutter, höre ihre leisen Schritte, die rascheln wegen der Pluderhosen. Oh, ich Arme! Als er sich auf sie warf, fiel ich in Ohnmacht. Durch Schläge kam ich wieder zu Bewusstsein. Ihre Hand war schon ohne Leben, aber noch warm. Hitze und Reue brennen noch immer in mir. Gerade an diesem Vormittag hatten wir uns gestritten. Dann wurde ich von meiner toten Mutter weggerissen und an den Haaren hinausgeschleppt. Ich zeigte ihnen, dass ich im achten Monat schwanger war. Sie spuckten mich an, schlugen mich und zwangen mich, Striptease zu machen. Einer von ihnen schlug im Takt auf meinen Bauch. Nein, ich weiss nicht, ob mein Bauch damals platzte – der meinem Sohn das Leben schenkte. Ich gab ihm den Namen Dschihad (Heiliger Krieg der Mohammedaner), damit er das nie vergisst. <<

evil hate: Right-Wing Terror

Memo an mich

Christchurch

Ich sah es. Das selbst gedrehte Video des Terroristen. Es war verstörend widerlich. Entscheidet selber, jedoch ist zu empfehlen sich vorher mit dem Bösen an sich auseinanderzusetzen. Ich meine gründlich. Die Art wie das Böse von der Welt denkt. Zeitlos und widersprüchlich. Wie verdammt präsent es ist, neben einem steht. Ein reales Phänomen, dessen Macht wir tagtäglich spüren.

By Piotr Jabłoński
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