W A R

Über den Krieg forschen.

Es schlägt sich gelegentlich der Vergleich eines Windes, einer kräftigen Brise, die über einen faulen See hinweggeht, das Wasser wieder auffrischt, neues Leben weckt, stellt man die Frage nach dem Sinn eines Krieges. 

Max Beckmann, Sea with a Large Cloud,1943

Wie romantisch. Der Grund des Sees muss aufgerieben werden: Krieg; alle Fragen der Existenz und des Glücks werden neu gestellt. Zerstören, um Neues zu erschaffen. Kriegerische Auseinandersetzungen in dem Moment, in dem Sie wüten, kreieren die Hölle auf Erden. Auf lange Sicht haben Kriege die Welt sicherer und reicher gemacht, meint der der Historiker Ian Morris, in seinem Buch: Krieg – wozu er gut ist.

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